Dienstag, 12. Juni 2007

Fuenf...

(irgentwie zeigt der Blog die Zeit nicht richtig an, bei mir ist es jetzt Mittwoch Vormittag)

So, nachdem ich gestern dann ein bisschen Bio gelernt habe und Joggen war, wollte ich eigentlich zum Brighton Beach, dem beruehmtesten Strand von Melbourne. Aber natuerlich ist das Wetter umgeschwungen, als ich bereit war mich auf die Socken zu machen. Deshalb wurde kurzerhand umgeplant und ich bin ins Melbourne Museum gefahren.




Und ganz Museum untypisch hab ich mir nicht tote Spinnen angesehen, sondern echte. Die eine hat gerade eine Kakerlake verspeist, die noch zappelnd um ihr Leben kaempfte. Brrr, wie ekelig! Besonders schoen war die Aussenanlage, in der man die Eigenschaften des kalten Regenwalds erklaert bekam. Lustige kleine Brillen in einem Holzstamm haben einem das Leben im Waldboden naeher gebracht. Wirklich nah. Auf der Innenseite sass eine riesige Huntsman-Spinne, quasi direkt vor meinem Gesicht. Und die hat sich bewegt! Zum Glueck war eine Plexiglasscheibe dazwischen. Auf dem Foto erkennt man das natuerlich nicht so gut, aber an Stelle der Linse war meine Nase...Und in dem anderen Loch waren Bullen-Ameisen. Der Name haelt was er verspricht, die Viecher sind riesig!





Aber es gab natuerlich auch den ueblichen Museums-Kram. Riesige Blauwal und Dinosaurier Skelette, ich habe die Geschichte der Anatomie gezeigt bekommen und mir angesehen, wo die Babys herkommen. Und ich hab laengst nicht alles gesehen.

Auf dem Weg zum Museum bin ich uebrigens an folgenden Melbourner Sehenswuerdigkeiten vorbei gekommen, die ich noch gar nicht gewuerdigt habe: Das Parlament von Victoria, dem Bundesstaat in dem ich mich befinde. An diesem ehrwuerdigen Gebaeude fahr ich jeden Tag mir der Bahn vorbei. Die alte Tram davor gehoert zu den Touristen-Bahnen die den ganzen Tag um die Stadt fahren und umsonst sind.

















Und das Exhibition Building. Ich persoenlich finde das ja ganz toll, dass es als Welt-Kulturerbe ausgezeichnet wurde, inklusive Garten drum rum, aber das waere bestimmt nicht passiert, wenn sie damals auch schon so ein bloedes Plastikbanner drangehaengt haetten... Gleich daneben befand sich der ultra-moderne Bau des Museums. Also das mit der Stadtplanung muessen die hier irgentwie noch ueben.
Gleich setz ich mich in den Zug, um nach Wallan zu fahren und drei Studen durch den Bush zu reiten! Hoffentlich beleibt es trocken. Von meinem Muskelkater berichte ich dann morgen.

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