Nach einer moskitoreichen Nacht ging es zu den Wangi und Tolmer Falls. Ein schöner Spaziergang durch Regenwald und Bush-Land stand uns bevor. Wir waren früh auf den Beinen und die Ersten auf dem Parkplatz, ein gutes Zeichen. Begrüßt wurden wir von dem ohrenbeteubenden Geschrei zahlreicher Flughunde in den Palmen-Wipfeln, aber die kannten wir ja schon aus Sydney, wir abgebrühten Australien-Kenner.


Ein weiterer kleiner Abstecher führte uns zum Tolmer Wasserfall und in ein kleines Sumpfgebiet. Damit hatten wir alle größeren Attraktionen des Parks abgegrast und wir machten uns wieder auf den Weg in Richtung Zivilisation.

Aber bevor es wieder in Richtung Stadt ging noch ein kleines Nickerchen im Howard National Park, der lag auf dem Weg.Am Abend gab es dann nochmal ein bisschen Kultur: Im Deckchair Cinema, einem Freilicht-Kino mit Strandliegen statt Kinosesseln, habe wir uns bei einem kleinen Picknick den Film "Ten Canoes" angesehen. Der Film ist von einem Aborigine, der dort eine der vielen Geschichten seines Volkes erzählt. Liebe, Schlachten, Intrigen, alles was das Herz begehrt.




Die Gefaltete Form dient der Temperatur-Regulierung. Auch andere Tiere profitieren von den großen Bauten. Einige kleine Nager lassen sich mit einbauen und leben in dem Bau von dessen Bewohnern und bei Bush-Bränden ist der riesige Bau ein begehrter Zufluchtsort für Echsen und anderes Getier. Nur ein paar Meter weiter sah ein großes Feld aus wie ein verlassener Friedhof: Hunderte flacher und fast rechteckiger Steine ragten aus dem hohen Gras. Nur das es kein Stein war, sondern das Werk zahlreicher Termitenvölker. Die Kompass-Termiten richten ihre Behausungen genau so aus, dass die schmale Seite nach Nord-Süd zeigt und die breite nach Ost-West. Dadurch erreichen sie eine fast konstante Temperatur in ihrem Bau. 











