Erstmal muss ich natürlich von meiner letzten Woche berichten: Der Australian Society Aufsatz ist endlich abgegeben. Weil die anderen Mädels schon mit allen Prüfungen fertig waren, haben wir am Donnerstag angestoßen und ich hab natürlich aus Solidarität mitgetrunken. Als ich dann auf dem Weg nach Hause war, merkte ich schon, dass mein Gang nicht mehr so 100 %ig gerade war. Als ich dann aber schielend vor meiner Haustür stand und den Schlüssel nicht mehr aus dem Schloss bekam, dachte ich wirklich, das letzte Glas Rotwein war schlecht. Ich hab dann lallend meinen neuen Mitbewohner Trung (wie auch immer man das ausspricht) gebeten mir zu helfen, aber auch nüchtern steckte der Schlüssel fest. Der Schlüsseldienst hat dann bestätigt, dass ich nicht zu betrunken war, sondern das Schloss war altersschwach. Puh!
Am Freitag sind wir dann verkatert auf den Eureka Tower gestiegen. Etwa 300 Meter über die Straßen Melbourne's ging es, im schnellsten Fahrstuhl der südlichen Hemisphere. Anscheinend ist der Tower zwischen Stock 2 und 85 leer...

Und ich weiss, dass das auch nur ein Touch-Screen ist, der uebrigens Infos ueber Melbourne verriet, aber das sah einfach so cool aus... 
Der Federation Square Ecke Flinders Street und Swanston Street ist quasi das Herz der Innenstadt. Das Gelb-Gruene Haus ist eine Art Hauptbahnhof (Flinders Street Station), gegenueber steht die St. Pauls Church und der Federation Square rechts beherbergt Cafes und Museen. Die Haupt-Tourist Info ist der kleine Kasten in der Mitte.
Das Eiffel-Tourm aehnliche Dings ist die Spitze des Melbourne Arts Centre, Schauplatz von zahlreichen Opern und Theater Auffuehrungen. In der Mitte fliesst der Yarra River und das runde Dingens is der Melbourne Cricket Ground, Stadion fuer die meisten Footy Spiele und die Cricket Spiele im Sommer.
Die blaustichigen Fotos kommen übrigens nicht von meiner Unfähigkeit, sondern von den getönten Scheiben die außerdem noch total gespiegelt haben. Das haben die bestimmt extra gemacht, damit die Touries Postkarten kaufen. Es gibt dort auch noch die Möglichkeit, sich in einem Glaskasten aus drei Meter aus dem Gebäude herausfahren zu lassen. Das hab ich mir aber meinen Besuch in EINEINHALB Wochen aufgehoben...
Samstag war dann nochmal mit dem rest der Mädels Pferderennen angesagt. Aber diesmal hatte ich meine Wettsucht ganz gut im Griff. War auch besser so, denn die Pferde, die ich mir ausgeguckt hab, haben nie gewonnen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen