Freitag, 9. Februar 2007

Ziegen im Streichelzoo war gestern!






So, liebe Leute, hier kommt gleich der nächste Eintrag, gestern reichte mein Internet-Guthaben vom Backpackers nicht mehr, um den Text und die Bilder auch noch hoch zuladen. Hab zu lange gechattet und E-Mails kontrolliert (Grüße an Janita ;-)).




Wir waren heute (Donnerstag) im Caversham National Park und es war wirklich wirklich toll! Für einen deutschen Zoo wäre er vermutlich ein bisschen schlicht und klein gewesen, aber schließlich sind wir ja in Australien! Mit dem Bus sind wir vom Backpackers aus nach Swan Valley gefahren, einem Stadtteil etwas außerhalb. Wir sind vor dem Tor des Parks ausgestiegen und haben uns auf den tollen Service gefreut, der uns mit einem Jeep vom Tor zu richtigen Eingang bringen sollte. Leider funktionierte das Telefon nicht, mit dem wir im Park anrufen sollten. Das hieß für uns: Zwei Kilometer durch die pralle Sonne auf schwarzem Asphalt zum Eingang latschen. Als wir um die erste Kurve bogen, wurde uns die Gefahr dieses Unterfangens bewusst – Warnschilder vor Schlangen, Kängurus, Echsen und Rindern standen am Straßenrand. Aber todesmutig wie wir sind, haben wir uns auf den Weg gemacht.




Und es hat sich gelohnt! Nachdem wir zunächst ein paar Wallabies (kleine Kängurus) durch Zäune beobachtet hatten und exotische Vögel durch ihre Käfige besichtigten, kamen wir endlich ins Freigehege. Und ich muss sagen: Kängurus sind soooo süß! Ganz vorsichtig habe sie mit ihren weichen Schnäuzchen das Futter genommen und sich zum Dank mit einer Engels-Geduld von den Touries mit ihren Kameras streicheln und Knipsen lassen. Natürlich haben wir annähernd tausend Fotos geschossen und kiloweise Futter verteilt.




Danach ging es zu Big Baby. Die neun Jahre alte und 26 Kilo schwere Wombat Dame ließ sich geduldig von uns auf den Schoß nehmen und sich den Bauch kraulen. Irgendwie weiches und trotzdem borstiges Fell hatte sie und wenn sie nicht geatmet hätte, dann hätte sie auch tot sein können. War nicht so ihre Zeit, Big Baby ist eher nachtaktiv.




Danach ging es zu den Koalas: Die unglaublich putzigen Viehcher schlafen fast den ganze Tag, weil Eukalyptus nicht all zu viel Energie liefert. Deshalb haben sie uns vermutlich nicht mal bemerkt, als wir sie gestreichelt haben.




So, puh, geschafft. Völlig fertig vom Rumgeschlender und der Sonne haben wir uns dann erstmal ne Runde aufs Ohr gehauen und dann ein seeehr leckeres und Knobi-haltiges Pesto gemacht und verspeist. Mmmmmh!

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