Ich bin verbrannt. Meine Arme, unterm Hals, im Gesicht und auf dem Kopf. Wir waren auf Rottnest Island und auf dieser Insel gibt es keine Bäume, also auch keinen Schatten! Die kleine Insel vor Fremantle, wo wir gestern waren, wurde von den ersten Einwanderern so genannt, weil sie noch keine Quokkas kannten. Das sind kleine Känguru-ähnliche Tiere die die Eroberer fälschlicher Weise für riesige Ratten hielten – deshalb Rottnest, Rattennest.
Mit der Fähre sind wir erstmal nach Fremantle gefahren und haben uns vom Wasser aus die teuersten Wohngegenden von Perth angeguckt. Danach sind wir in eine Art großes Speedboot umgestiegen und in einem Affenzahn Richtung Insel gedonnert. Natürlich haben wir uns den perfekten Tag ausgesucht, um lässig am Strand zu liegen – es war „kalt“ (so 25/28 Grad) und bewölkt. Super.
Wir haben uns Fahrräder geliehen und sind bei schlimmsten Gegenwind über zwanzig Kilometer geradelt, nur zwei Mädels haben abgekürzt. Mal von der tollen Aussicht abgesehen hatten wir eine unglaublich spannende Begegnung mit echten australischen Tieren – ohne Zaun dazwischen!
Am Straßenrand saß tatsächlich ein Quokka, der anscheinend überhaupt keine Angst mehr vor Touristen hatte. Vorsichtig sind wir auf dem Bauch an ihn heran gekrochen und haben Fotos gemacht. Wir waren so aufgeregt, dass wir es kaum erwarten konnten den anderen davon zu berichten. Als wir am Treffpunkt angekommen waren, hatten wir gleich noch eine wesentlich ungemütlichere Begegnung mit Tieren. Eine daumendicke, einen Meter lange, schwarze Schlange kroch auf dem Weg zum Strand an uns vorbei. Nachdem wir den ersten Schrecken überwunden hatten, sind wir natürlich doch noch näher rangegangen, mit gebührendem Sicherheitsabstand. 

Wieder am Hafen ange-kommen mussten wir dann leider feststellen, dass unsere Quokka-Begegnung gar nicht so besonders war: Die kleinen Kängurus sind da ungefähr so außergewöhnlich wie Kaninchen an Auto-bahnrastplätzen. Aber wir fanden es spannend.
Am nächsten Tag war dann wieder strahlender Sonnenschein und wir haben tatsächlich einen Strand-Tag eingelegt. Ein Stückchen aus der Innenstadt raus haben wir im indischen Ozean geplanscht, in den hohen Wellen geschwommen und dabei unglaublich viel Wasser geschluckt. Langsam bekommen wir alle hier schon die typischen Surferhaare, von dem furchtbar gechlortem Leitungswasser, der Sonne und dem Salzwasser!
Heute waren wir dann in York, in der ältesten Inland-Stadt Australiens. Wir habe uns ein Auto gemietet und sind etwa hundert Kilometer durch den Busch gefahren, mit richtig rotem Sand, wie er auf den Postkarten aussieht! Und das wichtigste: Ich bin links gefahren! Das größte Problem daran war der Blinker: Der ist auch auf der anderen Seite, und jedes Mal, wenn ich blinken wollte, hab ich den Scheibenwischer angemacht. Die Leute müssen echt gedacht haben ich bin ein bisschen blöd.
Das Städtchen York hat noch alle alten Fassaden aus der Gründerzeit am Anfang des 19. Jahrhunderts. Ein total verschlafenes Nest, aber hübsch. Wobei heute mehr der Weg das Ziel war.
Ein paar Stunden noch, dann sitze ich im Flieger nach Melbourne! Ich bin ein bischen aufgeregt, denn der relaxte Urlaubsteil ist nun erstmal vorbei!
Mit der Fähre sind wir erstmal nach Fremantle gefahren und haben uns vom Wasser aus die teuersten Wohngegenden von Perth angeguckt. Danach sind wir in eine Art großes Speedboot umgestiegen und in einem Affenzahn Richtung Insel gedonnert. Natürlich haben wir uns den perfekten Tag ausgesucht, um lässig am Strand zu liegen – es war „kalt“ (so 25/28 Grad) und bewölkt. Super.
Wir haben uns Fahrräder geliehen und sind bei schlimmsten Gegenwind über zwanzig Kilometer geradelt, nur zwei Mädels haben abgekürzt. Mal von der tollen Aussicht abgesehen hatten wir eine unglaublich spannende Begegnung mit echten australischen Tieren – ohne Zaun dazwischen!
Am Straßenrand saß tatsächlich ein Quokka, der anscheinend überhaupt keine Angst mehr vor Touristen hatte. Vorsichtig sind wir auf dem Bauch an ihn heran gekrochen und haben Fotos gemacht. Wir waren so aufgeregt, dass wir es kaum erwarten konnten den anderen davon zu berichten. Als wir am Treffpunkt angekommen waren, hatten wir gleich noch eine wesentlich ungemütlichere Begegnung mit Tieren. Eine daumendicke, einen Meter lange, schwarze Schlange kroch auf dem Weg zum Strand an uns vorbei. Nachdem wir den ersten Schrecken überwunden hatten, sind wir natürlich doch noch näher rangegangen, mit gebührendem Sicherheitsabstand. 

Wieder am Hafen ange-kommen mussten wir dann leider feststellen, dass unsere Quokka-Begegnung gar nicht so besonders war: Die kleinen Kängurus sind da ungefähr so außergewöhnlich wie Kaninchen an Auto-bahnrastplätzen. Aber wir fanden es spannend.
Am nächsten Tag war dann wieder strahlender Sonnenschein und wir haben tatsächlich einen Strand-Tag eingelegt. Ein Stückchen aus der Innenstadt raus haben wir im indischen Ozean geplanscht, in den hohen Wellen geschwommen und dabei unglaublich viel Wasser geschluckt. Langsam bekommen wir alle hier schon die typischen Surferhaare, von dem furchtbar gechlortem Leitungswasser, der Sonne und dem Salzwasser!Heute waren wir dann in York, in der ältesten Inland-Stadt Australiens. Wir habe uns ein Auto gemietet und sind etwa hundert Kilometer durch den Busch gefahren, mit richtig rotem Sand, wie er auf den Postkarten aussieht! Und das wichtigste: Ich bin links gefahren! Das größte Problem daran war der Blinker: Der ist auch auf der anderen Seite, und jedes Mal, wenn ich blinken wollte, hab ich den Scheibenwischer angemacht. Die Leute müssen echt gedacht haben ich bin ein bisschen blöd.
Das Städtchen York hat noch alle alten Fassaden aus der Gründerzeit am Anfang des 19. Jahrhunderts. Ein total verschlafenes Nest, aber hübsch. Wobei heute mehr der Weg das Ziel war.
Ein paar Stunden noch, dann sitze ich im Flieger nach Melbourne! Ich bin ein bischen aufgeregt, denn der relaxte Urlaubsteil ist nun erstmal vorbei!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen