
Wie versprochen hab ich dieses Wochenende nicht wieder komplett im Bett verbracht. Freitag Abend waren wir auf einer Masken-Party. Wie Mädchen nunmal so sind, haben wir uns auf den Weg in den Kostümladen nebenan gemacht (wirklich bei mir nebenan) und haben alle Masken anprobiert, die das kleine Geschäft zu bieten hatte. Und die wir uns leisten konnten. Natürlich haben wir uns dann für das glitzerndste und federigste Modell entschieden, dass uns passte. (Das Foto war eigentlich anders geplant, aber geht auch so.)
Dann ging es auf die Party. Natürlich mit reichlich Verspätung damit der Auftritt besser wirkt. (Eigentlich war Eva nur zu spät bei mir aufgetaucht, weil sie in die falsche Bahn gestiegen ist – näheres bestimmt in ihrem Blog – und dann haben wir die Bahn am Treffpunkt mit den anderen Mädels knapp verpasst, und letztendlich sind wir dann auch noch in die falsche Richtung gelaufen, als wir das Party-Haus gesucht haben.) Und die Party war – öde. Die meisten (oder besser, die paar die mit Maske kamen) hatten ihren Kopfschmuck bereits abgenommen oder auf den Hinterkopf gedreht. Die ersten Schnappsleichen sind aus der Hintertür verschwunden, um sich die Sangria nochmal durch den Kopf gehen zu lassen und es war irgendwie niemand da, mit dem ich mich gerne ein paar Stunden unterhalten hätte/ den Kopf abgeschraubt hätte. Also sind wir pünktlich zur letzten Bahn marschiert anstatt ein Taxi zu nehmen. Die Bahn kam auch prompt und wir sind zügig – in die falsche Richtung gefahren. Haben wir aber erst an der Endhaltestelle bemerkt. Also mussten wir doch noch ein Taxi nehmen, dass uns dann um so zügiger in die Stadt bringen sollte, damit wir dort wenigstens noch unsere Bahnen erwischen.
Am Samstag bin ich dann um acht aufgestanden. Allerdings nicht freiwillig. Meine Nachbarn haben einen neuen Fernseher. Oder DVD Player oder was auch immer, jedenfalls haben sie morgens um acht einen Bollywood-Streifen eingeworfen und in einer Lautstärke, dass ich senkrecht im Bett saß. Energisches Klopfen an die Wand hat nichts gebracht – wahrscheinlich haben sie es gar nicht gehört, der Fernseher war ja so laut. Und an Schlaf war dann einfach nicht mehr zu denken.
Aber all zu lange hätte ich ja eh nicht mehr schlafen können, schließlich wollten wir uns an
diesem sonnigen Tag den Melbourner Zoo angucken. Gut, dass ich mich eigentlich zu warm angezogen hatte, denn als wir den Zoo betraten fing es an zu regnen und hörte den ganzen Nachmittag nicht wieder auf. Wir hatten uns den einzigen Regentag im gesamten April ausgesucht. Weil wir anscheinend nicht die einzigen waren, die vom ersehnten – weil dringend gebrauchten – Regen überrascht wurden, waren die Regenmäntel bereits ausverkauft als wir triefend im Zoo-Shop ankamen. Also haben wir uns die kläglichen Reste eines Mantels aus dem Müll geben lassen, um us Kapuzen zu basteln. War mehr ein psychologischer Effekt als ein Regenschutz.
Ach ja, der Zoo war übrigens schön. Und wir haben das berühmt berüchtigt Schnabeltier - Platypus in der australischen Sprache - gesehen. Das Schnabeltier ist nachtaktiv, deshalb war es sehr dunkel in dem Gehege. Eine Mischung aus zu klein geratener Biber und Ente, falls ihr es auf dem Bild nicht richtig erkennen könnt. Eines der zwei eierlegenden Säugetiere der Welt. Das andere ist so eine Art Igel, natürlich auch in Australien beheimatet.Die meiste Zeit haben wir bei den Affen
verbracht, die uns eine echte Show geboten haben: Die Brüllaffen haben akrobatische Schaukeleinlagen geliefert und der Orang-Utan Papa hat mit seinem Sohnemann eine Kissenschlacht veranstaltet. Beides war überdacht – sehr schön. Genauso wie das Schmetterlingshaus, in dem Schwärme dieser hübschen bunten Zeitgenossen wild durch die Gegend flatterten. Außerdem war's da kuschelig warm.
Kuschelig warm war dann auch der restliche Abend auf dem Sofa mit Decke und Tee und trockenen Klamotten.
Sonntag war dann Hausaufgaben machen angesagt. Ja ich studiere hier auch! Heute habe ich meine Note für den ersten Fernsehbeitrag bekommen: 72 % , damit kann ich mich anfreunden. Nicht glorreich, aber ich hab ja noch einen zweiten Beitrag zu machen. Und immerhin „gut“.
Am Mittwoch ist besagter ANZAC Day, wer meinen Blog fleißig verfolgt, weiß dass ich da frei hab. Und Donnerstag und Freitag hab ich keine Vorlesung, mal sehen, was ich mit der vielen freien Zeit so anfange.
verbracht, die uns eine echte Show geboten haben: Die Brüllaffen haben akrobatische Schaukeleinlagen geliefert und der Orang-Utan Papa hat mit seinem Sohnemann eine Kissenschlacht veranstaltet. Beides war überdacht – sehr schön. Genauso wie das Schmetterlingshaus, in dem Schwärme dieser hübschen bunten Zeitgenossen wild durch die Gegend flatterten. Außerdem war's da kuschelig warm.Kuschelig warm war dann auch der restliche Abend auf dem Sofa mit Decke und Tee und trockenen Klamotten.
Sonntag war dann Hausaufgaben machen angesagt. Ja ich studiere hier auch! Heute habe ich meine Note für den ersten Fernsehbeitrag bekommen: 72 % , damit kann ich mich anfreunden. Nicht glorreich, aber ich hab ja noch einen zweiten Beitrag zu machen. Und immerhin „gut“.
Am Mittwoch ist besagter ANZAC Day, wer meinen Blog fleißig verfolgt, weiß dass ich da frei hab. Und Donnerstag und Freitag hab ich keine Vorlesung, mal sehen, was ich mit der vielen freien Zeit so anfange.
2 Kommentare:
72%, das ist hier eigentlich fast eine der besten Noten, die man bekommen kann. Wir haben auch 80% hat mir mein Dozent mitgeteilt, aber wir geben es nie!!! Von daher gratuliere ich.
War übrigens schön mal wieder mit dir zu quatschen. Sonst kommt ja wahrscheinlich nur Benny in den Genuss ;o)
LG
Gruss von deinem D. :)
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