Ich hatte ein absolut spitzenmaessiges langes Bilderbuchwochenende: Am Freitag Abend, als wir gerade bei Juliane versammelt waren und lecker Pizza machten, hat Ilka einen Anruf von einem Bekannten erhalten, der uns in die Strandhütte der Eltern eines Freundes einlud. Nach langem hin und her überlegen, ob wir unsere Ursprüngliche Wochenendplanung einfach so über Bord werfen sollen, haben Juliane und ich dem Vorhaben letztendlich zugestimmt.
Am Samstag Vormittag ging es dann also mit einem anderen Kumpel nach Portsea. Das liegt an der Spitze von einer Halbinsel, die die Bucht vor Melbourne vom Meer abtrennt. Die Strandhütte entpuppte sich als eine weiße Villa mit Kamin, Billardtisch, Kicker, Tischtennisplatte und Tennisplatz im Garten. Dave, der „Besitzer“ (von Beruf Sohn) war echte ne Nummer: Alles was er sagte unterstrich er mit wild fuchtelnden Armen und einem „Bang-Bang“ am Ende des Satzes. Insgesamt aber sehr nett.
Als erstes ging es zum Strand am Meer. Keine fünf Minuten Autofahrt und wir standen an einem weißen Strand.
Ein paar Kilometer weiter an diesem Strand ist übrigens einer der ehemaligen Premierminister auf nimmer Wiedersehen im Wasser verschwunden. Schuld daran ist die gemeine Strömung in der Gegend. Auch bei uns durfte man nur in extra gekennzeichneten Bereichen ins Wasser. Mir persönlich kamen die Wellen aber viel extremer vor, als die lächerliche Strömung: Die Wellen in Perth waren echt nichts dagegen. Reinspringen ging nicht, weil die Kraft einem sofort die Füße weggerissen hat. Wenn das Wasser zurückfloss, konnte man sich manchmal kaum auf den Beinen halten. Die einzige Methode: Nase zuhalten, Augen zu und durch. Auf dem Bild ganz unten macht Juliane gerade vor wie's geht. Das war übrigens keine der besonders großen Wellen. Ich hab trotzdem einige Male Bekanntschaft mit dem Meeresboden geschlossen. Ich hatte Sand in jeder erdenklichen Ecke meines Körpers. Bäh.

Natürlich waren auch reichlich echte Surfer an dem Strand unterwegs, da konnten wir uns schonmal angucken wie's geht. Nächsten Samstag soll es nämlich endlich soweit sein: Wir haben einen Surfkurs gebucht. Nachdem ich nun schon Bekanntschaft mit den Wellen geschlossen hab, hab ich noch mehr Schiss als vorher.
Am Abend hat Dave für alle Bolognese gemacht (italienische Wurzeln) und nach einer Runde Billard zum Vorglühen ging es mit etwa zehn Mann in den Pub. Anschließend haben Dave und ein Kumpel eine kleine Jazz-Jam-Session im Musikzimmer veranstaltet: Saxophon und Klavier. Ich hab sowas noch nie erlebt, das war alles das absolute Klischee von reichen Kindern die in ihrer Freizeit am Strand beim Wochenendhaus liegen und sich dann gemeinsam ins Lacoste-Outfit werfen um ne Runde Tennis zu spielen und am Ende Jazz improvisieren. Unglaublich.
Zum Frühstück (um eins) am nächsten Tag gab's Pfannkuchen mit Eis, Ahornsirup, Zucker und Zitrone (sehr zu empfehlen), Nutella, Pfirsichen, einfach alles was das Herz begehrt. Mmmmmmh!
Anschließend haben wir uns dann auf den Weg zur anderen Seite der Halbinsel gemacht, an den Strand zur Bucht. Völlig alleine haben wir den weißen Sand genossen und die spiegelglatte Wasseroberfläche war das totale Gegenteil zum Meer am Tag davor. Nach zweihundert Metern stand man immer noch gerade bis zum Bauch im Wasser. Wäre der Wind nicht gewesen, hätten wir sicher den ganzen Tag da verbracht, aber nach einer Stunde waren wir sandgestrahlt und sind zurück zum Haus gegangen (fünf Minuten zu Fuß).

Juliane und ich haben uns dann am Abend in den Bus und Zug gesetzt, um zurück nach Melbourne zu fahren (als Ilka die Vorbereitungen zum Barbecue gesehen hat, wollte sie unbedingt noch eine Nacht länger bleiben). Hier ist nämlich im Moment Waterfest und es steppt der Bär.
Montag Vormittag (es war Tag der Arbeit, also frei) war ein großer Umzug in der Stadt, mit dem angeblich längsten Chinesischen Drachen der Welt (links). Mittags hab ich mich dann mit Kilan getroffen (hat ne Gärtnerei und ich hab ihn beim Bowlen kennengelernt – ist ja fast wie ne Schaf-Farm) und nachdem wir uns was zu Essen organisiert haben, gings an den Yarra-River zum Wake-Board Wettkampf. Das wie Wasserski auf nem und es wird gesprungen und Saltos gedreht und völlig abgefahrene andere Figuren präsentiert.
Abends waren dann auf dem ganzen Fluss kleine Inseln aufgebaut, auf denen ein absolut super Feuerwerk abgefeuert wurde. Ich kann's gar nicht beschreiben, es war grandios. Ich werd mal gucken, ob ich das Video nicht in YouTube hochladen kann.
Ich konnte natürlich wieder nur die Hälfte von dem aufschreiben, was alles passiert ist und ich alles gesehen hab, aber so ist das nunmal. Ich hoffe mein Gedächtnis funktioniert so gut, dass mir das alles noch einfällt, wenn ich wieder zu Hause vor den Fotos sitze. Es sind übrigens schon knapp 1000. Ihr könnt euch also auf einen laaaaaangen Dia-Vortrag gefasst machen...
Am Samstag Vormittag ging es dann also mit einem anderen Kumpel nach Portsea. Das liegt an der Spitze von einer Halbinsel, die die Bucht vor Melbourne vom Meer abtrennt. Die Strandhütte entpuppte sich als eine weiße Villa mit Kamin, Billardtisch, Kicker, Tischtennisplatte und Tennisplatz im Garten. Dave, der „Besitzer“ (von Beruf Sohn) war echte ne Nummer: Alles was er sagte unterstrich er mit wild fuchtelnden Armen und einem „Bang-Bang“ am Ende des Satzes. Insgesamt aber sehr nett.Als erstes ging es zum Strand am Meer. Keine fünf Minuten Autofahrt und wir standen an einem weißen Strand.
Ein paar Kilometer weiter an diesem Strand ist übrigens einer der ehemaligen Premierminister auf nimmer Wiedersehen im Wasser verschwunden. Schuld daran ist die gemeine Strömung in der Gegend. Auch bei uns durfte man nur in extra gekennzeichneten Bereichen ins Wasser. Mir persönlich kamen die Wellen aber viel extremer vor, als die lächerliche Strömung: Die Wellen in Perth waren echt nichts dagegen. Reinspringen ging nicht, weil die Kraft einem sofort die Füße weggerissen hat. Wenn das Wasser zurückfloss, konnte man sich manchmal kaum auf den Beinen halten. Die einzige Methode: Nase zuhalten, Augen zu und durch. Auf dem Bild ganz unten macht Juliane gerade vor wie's geht. Das war übrigens keine der besonders großen Wellen. Ich hab trotzdem einige Male Bekanntschaft mit dem Meeresboden geschlossen. Ich hatte Sand in jeder erdenklichen Ecke meines Körpers. Bäh.

Natürlich waren auch reichlich echte Surfer an dem Strand unterwegs, da konnten wir uns schonmal angucken wie's geht. Nächsten Samstag soll es nämlich endlich soweit sein: Wir haben einen Surfkurs gebucht. Nachdem ich nun schon Bekanntschaft mit den Wellen geschlossen hab, hab ich noch mehr Schiss als vorher.
Am Abend hat Dave für alle Bolognese gemacht (italienische Wurzeln) und nach einer Runde Billard zum Vorglühen ging es mit etwa zehn Mann in den Pub. Anschließend haben Dave und ein Kumpel eine kleine Jazz-Jam-Session im Musikzimmer veranstaltet: Saxophon und Klavier. Ich hab sowas noch nie erlebt, das war alles das absolute Klischee von reichen Kindern die in ihrer Freizeit am Strand beim Wochenendhaus liegen und sich dann gemeinsam ins Lacoste-Outfit werfen um ne Runde Tennis zu spielen und am Ende Jazz improvisieren. Unglaublich.
Zum Frühstück (um eins) am nächsten Tag gab's Pfannkuchen mit Eis, Ahornsirup, Zucker und Zitrone (sehr zu empfehlen), Nutella, Pfirsichen, einfach alles was das Herz begehrt. Mmmmmmh!
Anschließend haben wir uns dann auf den Weg zur anderen Seite der Halbinsel gemacht, an den Strand zur Bucht. Völlig alleine haben wir den weißen Sand genossen und die spiegelglatte Wasseroberfläche war das totale Gegenteil zum Meer am Tag davor. Nach zweihundert Metern stand man immer noch gerade bis zum Bauch im Wasser. Wäre der Wind nicht gewesen, hätten wir sicher den ganzen Tag da verbracht, aber nach einer Stunde waren wir sandgestrahlt und sind zurück zum Haus gegangen (fünf Minuten zu Fuß).


Juliane und ich haben uns dann am Abend in den Bus und Zug gesetzt, um zurück nach Melbourne zu fahren (als Ilka die Vorbereitungen zum Barbecue gesehen hat, wollte sie unbedingt noch eine Nacht länger bleiben). Hier ist nämlich im Moment Waterfest und es steppt der Bär.

Montag Vormittag (es war Tag der Arbeit, also frei) war ein großer Umzug in der Stadt, mit dem angeblich längsten Chinesischen Drachen der Welt (links). Mittags hab ich mich dann mit Kilan getroffen (hat ne Gärtnerei und ich hab ihn beim Bowlen kennengelernt – ist ja fast wie ne Schaf-Farm) und nachdem wir uns was zu Essen organisiert haben, gings an den Yarra-River zum Wake-Board Wettkampf. Das wie Wasserski auf nem und es wird gesprungen und Saltos gedreht und völlig abgefahrene andere Figuren präsentiert.Abends waren dann auf dem ganzen Fluss kleine Inseln aufgebaut, auf denen ein absolut super Feuerwerk abgefeuert wurde. Ich kann's gar nicht beschreiben, es war grandios. Ich werd mal gucken, ob ich das Video nicht in YouTube hochladen kann.
Ich konnte natürlich wieder nur die Hälfte von dem aufschreiben, was alles passiert ist und ich alles gesehen hab, aber so ist das nunmal. Ich hoffe mein Gedächtnis funktioniert so gut, dass mir das alles noch einfällt, wenn ich wieder zu Hause vor den Fotos sitze. Es sind übrigens schon knapp 1000. Ihr könnt euch also auf einen laaaaaangen Dia-Vortrag gefasst machen...
3 Kommentare:
*neidisch guck und wein*
WILL AUCH !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Hört sich tatsächlich nach einem Traumwochenende an. Kein Vergleich zu meinem: ich habe die Diplomarbeit meiner Schwester Korrektur gelesen. 50 Seiten über die Mehrwertsteuererhöhung...
Schade, dass Australien sooo weit weg ist. Sonst würde ich spätestens nach diesen Fotos den Flug buchen und dich besuchen kommen. Ich drück dich!
Janita
tja Janita,
ich hab son Ticket!!! (-;
Nur leider geht der Flieger erst in 3 Monaten )-:
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