
So. ich bin zwar wieder zu Hause, aber ich habe noch so viele Erlebnisse nicht zu Papier gebracht, dass ich jetzt noch ein paar Tagebucheinträge verfassen werde, ob sie nun noch einer liest oder nicht. Ich will nur der Alzheimer zuvor kommen und alles aufschreiben, bevor es in Vergesseneheit gerät.
Ich beginne also nach der Abreise in Airlie Beach und dem schweren Abschied von den Whitsundays. Danach ist erst mal - nichts passiert. Wir sind durch absolutes Nichts gefahren. Die wenigen Städtchen auf unserem weg hatten sich als großartige Touristenmagneten angekündigt, waren aber eher bescheiden.
Das spannendste Erlebnis war noch die Übernachtung auf einem Rastplatz im Nichts. Trotz des wenigen verkehrs sind die Rastplätze abends immer recht gut gefüllt, es gibt ja auch nicht allzu viele. Dieser spezielle Rastplatz war auch wirklich nur ein Parkplatz, denn es gab nicht einmal eine Toilette. Wir haben unseren Camper deshalb ein bisschen abseits geparkt, in der Nähe eines kleinen Busches, davon gab es nämlich auch nicht allzu viele. Mit der Ruhe hatte es sich allerdings schon bald erledigt, denn ein riesiger Bus voller Franzosen hielt direkt neben uns und schlug seine Zelte rund um den einzigen Busch weit und breit auf. Damit hatte es sich dann mit ein wenig Privatsphäre beim Pinkeln erledigt.
Nachdem wir einige Zeit lang weit und breit nichts gesehen haben ging es in den Daly Waters Pub, einem berühmten kleinen Gasthaus im nirgendwo. Besonders bekannt für merkwürdige Hinterlassenschaften der Besucher, wie T-shirts, Ausweise, Abzeichen, Unterwäsche, Flip-Flops aus denen Bäume wachsen, Nummernschilder und Röntgenbilder.
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